Diakonie

Mein Name ist Angelika Hennig, ich bin Vorsitzende des Diakonievereines in der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck, und möchte Ihnen gerne den Verein vorstellen, den es nun seit 40 Jahren gibt.

Was macht eigentlich der Diakonie-Verein, eine Frage die ich schon öfter  hörte, vor allem von jüngeren Menschen.

In unserer Satzung steht z.B., der Verein will überall dort tätig werden, wo Menschen aller Altersgruppen seiner Hilfe und Betreuung bedürfen.

Den ehrenamtlichen Besuchsdienst gibt es seit 1997. Seither engagieren  sich  Frauen und Männer unterschiedlicher Altersgruppen für pflegebedürftige, alte, kranke und behinderte Menschen.

Im Mittelpunkt steht das Gespräch mit den Menschen und ihren Angehörigen. Dadurch soll die Teilhabe am sozialen Leben der eingeschränkten Personen bestmöglich erhalten bleiben.

„Was passiert in der Welt, in der Nachbarschaft oder irgendwo in der Gemeinde?“, können Themen solcher Gespräche sein.

Gemeinsame Spaziergänge, Begleitung beim Einkaufen, aus der Zeitung vorlesen, gemeinsam in die Kirche oder auf den Friedhof gehen. Viele weitere Varianten sind möglich, wenn sie für beide Seiten passend erscheinen.  

Die ehrenamtlich Tätigen teilen sich die Zeit selbst ein, sie sprechen sich  mit ihren Besuchten oder deren Angehörigen ab, wann, wie oft und wie lange sie kommen und  bleiben. Die Entscheidung wie die gemeinsame Zeit verbracht werden soll, treffen alle Beteiligten gemeinsam.

Es werden keine verwaltungstechnischen-, keine Haushalts- oder pflegerischen Tätigkeiten von den Ehrenamtlichen erwartet.

Für die Mitarbeitenden im Besuchsdienst besteht das Angebot, sich untereinander auszutauschen, sich in schwierigen Situationen Hilfe bei  Frau Kolberg  von der Zentralen Diakoniestation  in Neustadt/Aisch zu holen und an Fortbildungen teilzunehmen z. B. zum Thema Schweigepflicht.

Sie alle wissen, dass immer mehr Menschen an Demenz erkranken, das bedeutet für die Angehörigen eine enorme Belastung. Einige unserer Besuchsdienstmitarbeiter sind auch als Demenzhelfer ausgebildet, um Angehörige zu entlasten, so dass die sich  eine kleine Auszeit gönnen  können. Dies ist sehr wichtig, um die Aufgabe überhaupt auf Dauer leisten zu können.

Im Pfarramt Baudenbach erhalten Sie kostenlos eine Broschüre zum Thema Demenz, die den Verlauf dieser Krankheit erklärt und Perspektiven aufzeigt. Dort liegen auch weitere Angebote der Diakonie Neustadt an der Aisch, Bad Windsheim, Markt Einersheim & Uffenheim aus.

Je älter die Menschen werden, umso isolierter sind viele von ihnen. Wir bieten eine jährliche Adventsfeier in Baudenbach an (Baudenbach wegen Halle). Unsere Gäste werden in der VG mit Kleinbussen der Diakonie abgeholt, ein buntes Programm und Kaffee und Kuchen sorgen für Kurzweil. Diese Veranstaltung wird sehr gerne angenommen, ca. 120 Gäste, bedeutet es doch für Viele, Bekannte zu treffen, die sie sonst schwer erreichen können.

Das gleiche gilt für den Ausflug, der auch 1x im Jahr stattfindet. Es macht Freude, Menschen die sonst keine Möglichkeit mehr haben, an einer Busfahrt teilzunehmen, weil sie auf  den Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, dies zu ermöglichen.

Seit 7 Jahren findet 1x / Monat ein Spieleund Gesprächsnachmittag im kirchl. Gemeindesaal in Gutenstetten bzw. im Martin-Luther-Haus und Tagespflege Diespeck statt. Wir haben jedes Mal viel Spass, kommen Sie doch einfach mal dazu.

Außerdem unterstützen wir junge Menschen aus unserer VG, die ein soziales Jahr im Ausland absolvieren.

Es gibt immer wieder Situationen , dass  die ambulanten Schwestern in der  VG  Leistungen nicht über die Pflegekasse abrechnen können und Patienten nicht in der Lage sind, diese selbst zu tragen, durch einen finanziellen Beitrag unseres Vereins kann dies ermöglicht werden.

Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen, indem Sie Mitglied werden. Das wären 10 Euro für Sie im Jahr, aber für uns ist es eine große Hilfe. Wenn Sie selbst aktiv werden wollen, würden wir Sie gerne in unserem Besuchsdienst begrüßen. Die einsamen Mitbürger danken es Ihnen.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.