02Mai/22

Das Bischofsamt – Gedanken, Informationen, Austausch

Im Frühjahr 2023 wählt die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Heinrich Bedford-Strohm als Landesbischof.
Die Wahl ist synodal geregelt. Da aber das Bischofsamt ein öffentliches Amt unserer Kirche ist und für diese Kirche steht, ist eine Diskussion in der Breite der Kirche und über sie hinaus sinnvoll:
welche Erwartungen werden mit diesem Amt verbunden, welche Funktionen hat dieses Amt zu erfüllen, welche Herausforderungen müssen hier aufgenommen werden, welche Signalwirkung geht von der Wahl aus und vieles mehr. Für die interessierte Öffentlichkeit veranstalten die Bildungs-
werke „bildung evangelisch Erlangen“ und „bildung evangelisch zwischen Tauber und Aisch“ in Verbindung mit der Professur für Praktische Theologie (Prof. Bubmann) der FAU einen Studientag zum Bischofsamt in der ev.-luth. Kirche in Bayern. Es wirken Expert:innen aus Theologie, Soziologie und Kirchenrecht der FAU, der Augustana-Hochschule sowie der ELKB mit. Wir freuen uns, wenn Sie vor Ort oder über Zoom teilnehmen und mitdiskutieren! Herzliche Einladung! Mitwirkende:
Prof. Dr. Rainer Trinczek, Soziologie (FAU)
OKR Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Kirchenrecht
(ELKB und Augustana-Hochschule)
Dr. habil. Stefan Scholz,
Exeget und Religionspädagoge (FAU)
Prof. Dr. Wolfgang Schoberth,
Systematische Theologie (FAU)
Prof. Johanna Haberer (Christliche Publizistik, FAU)
Prof. Dr. Sonja Keller, Praktische Theologie
(Augustana-Hochschule)
Moderation & Leitung:
Prof. Dr. Peter Bubmann, Praktische Theologie (FAU)
Pfr.in Dr. Julia Illner (be)
Prof. Dr. Hans Jürgen Luibl (FAU und be)
Zoom-Link:
https://fau.zoom.us/j/65928020880?pwwd=dmdDREE1U2kwM21XYk8xUjBjNXl2UT09
Meeting-ID: 659 2802 0880 Kenncode: 481532
www.next-bischof.de

26Apr/22

Konfirmierte pflanzen Pfirsichbäume

Am Montag nach der Baudenbacher Konfirmation haben die Konfirmierten aus Baudenbach und Hambühl mit den Konfirmanden aus Stübach gemeinsam drei Pfirsichbäume, die Familie Frühwald gestiftet hat, im neuen Außenbereich der Kindertagesstätte Baudenbach gepflanzt.

08Mrz/22

Gästezimmer für ukrainische Familie

Das Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat eine Plattform
eingerichtet, um die Hilfe, die benötigt wird, zu koordinieren. Ihr Angebot wird an das Landratsamt Neustadt/Aisch weitergeleitet. Sie können u.a. angeben, bis wann Sie ihr Gästezimmer zur Verfügung stellen können. Wer kurzfristig Wohnungen kostenlos einer ukrainischen Familie zur Verfügung stellen oder zu einem angemessenen Mietzins vermieten möchte, kann dies unbürokratisch tun unter www.ukraine-hilfe.bayern.de.

08Mrz/22

Spendenaufruf zur Unterstützung der Geflüchteten aus der Ukraine

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unterstützt über das Diakonische Werk in Bayern die Deutsche Evang.-Luth. Kirche in der Ukraine, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn und die Evangelische Kirche AB in Polen bei der Versorgung von Geflüchteten im Land und in den benachbarten Ländern. Auch in Bayern werden wir gemeinsam mit der Diakonie an der Seite der Geflüchteten sein.

Ihre Spende können Sie gerne auf das Konto der Diakonie Katastrophenhilfe überweisen: Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Ukraine Krise

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Für Ihre Spende danken wir Ihnen ganz herzlich!

07Mrz/22

Informationen für Eltern – kindliche Sorgen ernst nehmen und altersgerecht begegnen

Liebe Eltern,
die schrecklichen Entwicklungen in der Ukraine bestürzen und verunsichern nicht nur die Erwachsenen. Auch Kinder sind davon betroffen und werden, wenn auch unbeabsichtigt, mit diesen Informationen und Bildern konfrontiert, etwa über Gespräche von Erwachsenen im Umfeld, Nachrichten oder Social-Media-Kanäle. Vor allem für Kinder ist es sehr schwierig, diese Informationen zu verarbeiten.
Besonders wichtig ist dabei, dass Sie als Erwachsene ruhig und gefasst bleiben, wenn Sie Ihren Kindern von den dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der Welt erzählen. Denn elterliche Angst verstärkt die kindliche Verunsicherung.

07Mrz/22

Pilgerreise nach Jerusalem

Der Jerusalem-Weg – Eine Pilgerreise im Heiligen Land (10-tägige Flugreise)

Zu Fuß durch Galiläa, die Judäische Wüste und in Jerusalem

Wenige Jahre nach der Zeitenwende bricht ein bis dahin völlig unbekannter Mensch auf von Nazareth zum See Genezareth, um dort Gottes Herrschaft zu verkünden. Aus der Mission, dem öffentlichen Wirken Jesu, wird die Passion – der Weg durch die judäische Wüste hinauf nach Jerusalem und in den Konflikt mit den herrschenden Gewalten. Am Ende dieses Weges stehen das Kreuz und das leere Grab, und damit die Hoffnung auf die zukünftige Welt.

Diese besondere Pilgerreise besteht aus zwei Wanderabschnitten: Einmal dem Weg Jesu durch Galiläa. Hier bewegen wir uns in dem Umfeld, durch das seinerzeit auch Jesus von Nazareth mit seinen Schülern gegangen ist – die Berge und Täler des unteren Galiläas, der Weg zum See Genezareth, das Seeufer. Vom See Genezareth führt der Weg durch den Jordangraben und dann herauf durch die Judäische Wüste nach Jerusalem – auch hier wandern wir „in den Fußspuren Jesu“.

Zeit: Montag, 06.06.2022 bis Mittwoch, 15.06.2022

Referenten: Pfarrer Dr. Oliver Gußmann, Referent für das Thema Pilgern am Gottesdienstinstitut der Evangelischen Landeskirche in Bayern, Klostergasse 15, 91541 Rothenburg ob der Tauber, Tel.: 09861-7006-25 und

Maria Rummel, Referentin Erwachsenenbildung, qualifizierte Pilger- und Trauerbegleiterin

Ort: Wanderreise im Heiligen Land

Teilnehmerbeitrag: 2.095 € ab 21 Teilnehmern

Mindestteilnehmerzahl: 21 Personen

Weitere Informationen und Anmeldung bei den Referenten oder Pilgerzentrum St. Jakob Nürnberg, Evangelisch-Lutherische Innenstadtgemeinden Nürnberg St. Jakob, Innenstadtpfarramt, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg, Tel.: 0911 – 2142500, innenstadtpfarramt.nuernberg@elkb.de. Einen Vorinformations-Nachmittag gibt es am Samstag, 9. April 2022 um 14.30 Uhr.  (Anmeldung unter: pilgern@elkb.de)

24Feb/22

Friedensgebet

Ewiger Gott,
vor Dich bringen wir an diesem Tag unsere Fassungslosigkeit, unsere Trauer und unseren Zorn. Die diplomatischen Bemühungen, auf die wir so gehofft hatten, haben nicht zum Ziel geführt. Die Sprache der brutalen Gewalt gibt jetzt den Ton an. Der Machthunger hat die Oberhand behalten gegenüber der Vernunft.
Sei Du jetzt bei den Menschen in der Ukraine, die durch die Gewalt der Waffen in Not und Gefahr sind. Lass sie spüren, dass überall auf der Welt Menschen für sie beten.
Sende Du Deinen Geist in die Herzen derer, die verantwortlich sind für aggressive Gewalt. Lass sie erkennen, dass durch die Gewalt alle verlieren. Öffne ihre Herzen, dass sie sich anrühren lassen von dem leid, dass ihre Gewalt verursacht.
Sei bei denen, die jetzt politische Verantwortung tragen und die richtigen Entscheidungen zu treffen haben. Öffne Wege, der militärischen Gewalt die Klarheit in der Verurteilung des Unrechts, wirksame Gegenmaßnahmen und eine Deeskalation der Gewalt entgegenzustellen.
In uns allen stärke das, was die Basis unseres Lebens ist: Stärke unseren Glauben. Stärke unsere Hoffnung. Stärke unsere Liebe.
Auf dich vertrauen wir – auch jetzt. AMEN

von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

24Feb/22

Zwei Gebete für den Frieden

Hörender Gott,

inmitten von kriegerischen Tönen

bitten wir um Frieden

um des Lebens willen.

Inmitten von blindem Machtwahn

bitten wir um Vernunft und Menschlichkeit

um des Lebens willen.

Inmitten von vergeblichen Gesprächen

bitten wir um Einsicht

um des Lebens willen.

Hörender Gott,

vernimm unser Flehen

und hilf deiner Menschheitsfamilie

um des Lebens willen.

Hörender Gott,

sei den Menschen

im Krisengebiet

ein helfender Gott!

Durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Amen

von Pfarrer Martin Reutter


NUR

Nur

ein kleiner heller Silberstreif

sichtbar

am großen Horizont

der virenverseuchten

Menschheitsfamilie.

Nur

ein kurzes friedensstiftendes Einsichtswort

hörbar

im Rund

der machthungrigen

Kriegsstrategen.

Nur

ein klitzekleiner Frühlingswind

spürbar

in der Wirklichkeit

der oftmals vergeblichen

Klimaverbesserungen.

NUR,

nur um dies bitte ich.

Schenke dieses NUR

Deiner Welt, Gott.

Damit sie wachsen:

der Silberstreif,

das Einsichtswort,

der Frühlingswind.

Amen.

von Pfarrer Martin Reutter